Technische Analyse

Technische Analysen sind äußerst wichtig im Bereich der Handelsstrategien, gerade beim ForexTraiding. Sind bestimmte Handelswerkzeuge und technische Analysen nicht gegeben, ist ein ungefährlicher Handel mit Forex undenkbar. Die wesentlichen Techniken sind untergliedert, die Grundlage bildet hier die Chartanalyse, die unabdingbar für die technische Analyse ist. Bei der Chartanalyse werden Tabellen gefertigt, die die Kursbewegungen auf dem Markt aufzeichnen und erahnen lassen, wie sich die Devisen bewegen. Diese Kurse bewegen sich eigentlich immer in einem gewissen Muster. Die technische Analyse muss dies erkennen und einen profitablen Währungstrade daraus entwickeln. Es gibt die sogenannten Unterstützungen im Bereich der tiefen Kurse und die Widerstände im Bereich der höchsten Kurse. Diese müssen durch die technische Analyse herausgefunden werden.

Technische Analysen haben technische Indikatoren, die zukünftige Forexkurse bestimmen. Da wäre der Relative-Stärke-Index (RSI), der allseits als beliebt gilt. Dieser Index wägt in der technischen Analyse das Verhältnis der Abwärts-, und Aufwärtsbewegungen und berechnet so den Trend. So kann der Index Stand immer zwischen 0 und 100 angegeben werden. Ab 69 Punkte zum Beispiel gilt in der technischen Analyse die Forex Anlage als überkauft. Also ist der Kurs der Währung extrem gestiegen, was aber niemand auf dem Markt vorhersehen konnte. Liegt in dieser technischen Analyse jedoch der RSI bei 30 oder darunter, kann es sein, dass die Devisen überverkauft sind.

Die technische Analyse bedient sich auch der Zahlentheorie, das heißt, die höhere Mathematik wird miteinbezogen. In diesem Fall wird eine numerische Gesetzmäßigkeit hergenommen, damit man den Chart auf den Punkt erreicht. Zahlentheoretische Ansätze in der technischen Analyse sind sehr umfangreich und befassen sich unter anderem mit den bekannten Gann-Zahlen oder den Fibonaccizahlen. Allerdings ist diese Methode in der technischen Analyse noch sehr umstritten.

Etwas beliebter hingegen und sehr bewährt ist der MACD, wobei man sich dabei der Konvergenz und der Divergenz zum gleitenden Durchschnitt. Bei dieser Methode kann selbst nach ein wenig Einlesen ein Laie alles verstehen. Sie ist einfach und unkompliziert. Hierbei gilt es, vereinfacht gesagt,  ein Diagramm zu beobachten, wo bei dieser technischen Analyse zwei Kurven angezeigt werden. Diese nennen sich auch Signalkurven. Diese beiden Kurven zeigen praktisch den Trend auf, weil sie grafisch aufzeigt, was in diesem Moment auf dem Markt mit genau dieser beobachteten Devise passiert. Ein Mittelwert ist für Jedermann nachvollziehbar, alleine schon durch die grafische Darstellung. Würden sich diese beiden Kurven an einem Punkt treffen, so ist damit das Signal gegeben, dass eine Trendwende im Markt passiert. Somit kann man sofort reagieren.